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Nach Mitteilung des iwr-Pressedienstes (Verlags- und Wirtschaftsgesellschaft der Energiewirtschaft) ist die überwiegende Mehrheit deutscher
Energieversorgungsunternehmen (EVU) seit Jahresbeginn bzw. Jahresmitte 2003 nicht mehr gegen Terrorrisiken versichert. Nach dem 11. September 2001 haben viele Versicherer Terroranschläge für Großrisiken aus ihren
Policen ausgeschlossen, weil ihnen das finanzielle Risiko zu groß geworden war. Diese nicht gedeckten Risiken könnten bei einem Schadenseintritt zu erheblichen finanziellen Belastungen der Unternehmen, vor allem
jedoch zu völlig unzureichenden Sicherungssystemen der eventuell Betroffenen führen. Neu gegründete Spezialversicherungen wie z. B. die „Extremus Versicherungs-AG“ oder die „Special Risk Insurance and Reinsurance
Luxembourg S.A. (SRIR)“ bieten ab diesem Jahr neue Verträge an, bei denen die Stromversorger die Höhe der Deckungssumme wählen können. Eine Absicherung gegen Terrorrisiken ist auch deshalb strengsten geboten, da
schon heute Banken bei mit Immobilien gesicherten Krediten darauf achten könnten, ob eine entsprechende Deckung bei Schadenseintritt vorhanden ist. Da sich diese Versicherungskosten in nicht unerheblicher Weise
auf die extremen Kosten der fossilen Stromerzeugung niederschlagen werden, ist dies ein weiteres Argument für den dringend notwendigen Ausbau Erneuerbarer Energien. Auch hier drängt sich der zwingende
Zusammenhang zwischen Friedenssicherung und dem Einsatz für Erneuerbare Energien auf! (SR)
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